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Landhaus Christine
Das "ewige Eis"
Einmalig in der Basaltlandschaft ist das "Ewige Eis" am Fuß der Dornburg, hervorgerufen durch Luftströmungen und Verdunstung von Feuchtigkeit
im Geröllfeld und in den Spalten und Klüften des Berges. Schnee, den man im Winter in zwei dort angelegte Stollen hinein schaufelt, hält
sich über den Sommer. Das "ewige Eis" wurde 1839 entdeckt, ist 2400 m lang und die Eisschicht 280 cm dick.
Die Sage erzählt von 12 goldenen Apostelbildern, die in zwei tiefe Brunnen versenkt wurden. Sofort vereisten die Brunnen und gaben die Bilder
nicht mehr frei.
Dort ruhen sie noch heute wohl geborgen in der eiskalten Erde.
- Das fast ebene, rund 37 ha große Plateau war seit der späten Hallstattzeit
(6. Jh. v. Chr.) eine befestigte Höhensiedlung keltischer Stämme. - Im Mittelalter (12./13. Jh.) stand auf dem Berg eine urkundlich nicht fassbare Kapelle, deren Grundmauern 1964 wieder entdeckt und freigelegt wurden.
- Unter dem mit Basaltrosseln bedeckten Südhang befindet sich das "Ewige Eis". Vereisungserscheinungen, wie sie hier anzutreffen sind, kommen in Mittelgebirgslandschaften nur sehr selten vor, in Hessen sind sie einmalig.